PE Fittings

Der Werkstoff PE 100 gilt als hervorragend beständig gegenüber einer Vielzahl von Säuren und Laugen. Bedingt beständig ist Polyethylen für den Einsatz mit Kohlenwasserstoffen, Chlor und Ozon. Die chemische Beständigkeit hängt jedoch von vielen Faktoren, wie z. B. der Betriebstemperatur, dem Betriebsdruck oder anderen Einflüssen ab. Die ständige Weiterentwicklung von PE Rohr hat dazu geführt, das selbst erdverlegte Gasleitungen in PE ausgeführt werden. Die technologischen Eigenschaften der PE Rohre und PE Fittings, machen den Werkstoff auch im Anlagenbau zu einem gern genommenen Werkstoff. Je nach Anwendungsfall und Verfahren werden PE Fittings in verschiedenen Ausführungen einsetzt. Im erdverlegten Rohrleitungsbau werden vornehmlich Fittings mit langem Schweißschenkel eingesetzt. Das hat den Vorteil, dass die Formteile aus PE mit Heizwendelschweißmuffen verbunden werden können. Auch das Stumpfschweißverfahren findet bei diesen langen Formteilen Anwendung. Eine weit verbreitete Technik, ist auch das Verbinden von PE Rohren mit sog. Klemmverbindern aus PP. Diese Klemmverbinder sind DVGW zugelassen, werden aber aus Sicherheitsgründen nur in der Peripherie in der Trinkwasserversorgung eingesetzt. Im Anlagen- und klassischem Rohrleitungsbau werden PE Fittings mit kurzer Ausführung eingesetzt, diese werden zu 100% im Heizelementstumpfschweißverfahren verbaut bzw. verschweißt.



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